Wie viele Ionen jeder Sorte braucht ein Salz, damit sich die Ladungen ausgleichen?
Trage die Indizes ein, sodass die Ladungsbilanz stimmt – positive und negative Ladungen müssen sich ausgleichen. Auch eine „1“ muss gesetzt werden. Nur die kleinste Verhältnisformel ist richtig.
Aufgaben
1 / 1
=
Ladungsbilanz
positiv
negativ
Δ
+0
−0
0
Verhältnisformeln von Salzen
Salze bestehen aus Ionen: positiv geladenen Kationen (meist Metalle)
und negativ geladenen Anionen (Nichtmetalle oder Molekül-Ionen). Im Ionengitter ziehen
sich diese Ladungen gegenseitig an.
Ein Salz ist nach außen elektrisch neutral. Deshalb müssen sich
positive und negative Ladungen genau ausgleichen: Die Summe der positiven Ladungen ist gleich
der Summe der negativen Ladungen.
Indizes finden
Der Index sagt, wie viele Ionen jeder Sorte nötig sind, damit die Ladungsbilanz
aufgeht. Beispiel: Ein Ca2+ braucht zwei Cl−, also CaCl2.
Kleinste Formel
Die Verhältnisformel gibt immer das kleinste ganzzahlige Verhältnis an.
Mg2O2 wäre zwar ladungsneutral, wird aber zu MgO gekürzt.
Übergangsmetall-Ionen
Viele Übergangsmetalle können verschiedene Ionenladungen ausbilden. Die jeweils
vorliegende Ionenladung wird im Namen durch die römische Ziffer angegeben:
Fe2+ → Eisen(II)-Ion, Fe3+ → Eisen(III)-Ion. Durch diese
römische Ziffer im Namen des Salzes lässt sich die Verhältnisformel eindeutig zuordnen:
Eisen(III)-oxid → Fe2O3, Eisen(II)-oxid → FeO.
Molekül-Ionen
Mehratomige Ionen wie Sulfat (SO42−) oder Nitrat
(NO3−) zählen als eine Einheit. Tritt ein solches Ion
mehrfach auf, steht es in Klammern mit dem Index außen,
z. B. Al2(SO4)3.