Warum leiten manche Stoffe Strom – und andere nicht?
Elektronen- und Ionenleitung im Vergleich
Wähle einen Stoff-Typ, lege die Spannung an und beobachte,
ob und wie Teilchen driften und die Glühlampe leuchtet.
Metall – Elektronenleitung
Lampe:aus
Leitungsart:—
Im Metall bewegen sich freie Elektronen durch das Gitter der Atomrümpfe.
Beim Anlegen einer Spannung wandern alle Elektronen zur Anode (+) —
das ist Elektronenleitung.
Aufgaben
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Elektrische Leitfähigkeit
Elektrischer Strom ist ein gerichteter Fluss von Ladungsträgern. Welche Ladungsträger
dies sind, hängt vom Stoff ab.
Damit ein Stoff den elektrischen Strom leitet, müssen zwei Voraussetzungen
erfüllt sein: Es müssen geladene Teilchen vorhanden sein (Elektronen oder
Ionen) und diese müssen frei beweglich sein. Fehlt auch nur
eine der beiden Bedingungen, leitet der Stoff nicht — so wie festes Salz (Ionen vorhanden, aber
im Gitter gebunden) oder ein Nichtleiter (frei bewegliche, aber ungeladene Teilchen).
Metall — Elektronenleitung
Im Metall sind Elektronen frei beweglich (Elektronengas). Bei angelegter Spannung wandern sie
gerichtet zur Anode (+). Die Leitung erfolgt durch Elektronen, ohne dass Materie
transportiert wird. Die Lampe leuchtet hell.
Salzschmelze — Ionenleitung
Beim Schmelzen eines Salzes (z. B. NaCl) werden die Ionen aus dem Gitter befreit.
Bei Spannung wandern Kationen (+) zur Kathode (−) und
Anionen (−) zur Anode (+). Die Lampe leuchtet mittelstark.
Salzlösung — Ionenleitung
In Wasser gelöste Ionen sind ebenfalls frei beweglich, aber durch Wassermolekül-Hüllen
(Hydratation) verlangsamt. Die Ionenleitung ist etwas schwächer als in der Schmelze.
Nichtleiter — keine Leitung
Im Nichtleiter gibt es weder freie Elektronen noch freie Ionen. Alle Teilchen sind ungeladen und
bewegen sich zufällig (Brownsche Bewegung). Spannung hat keinen Effekt — die Lampe
bleibt aus.